Weltweit in jedem Club
Die Mitglieder eines Clubs kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen. Diese Vielfalt gehört zur Zonta-Philosophie: Über den eigenen beruflichen Horizont zu schauen und Einblick in andere Berufe zu bekommen, ist für jedes Mitglied ein persönlicher Gewinn und fördert die gegenseitige Toleranz. In der beruflichen Vielfalt liegt auch die Stärke der Service-Arbeit, zu der alle Mitglieder mit ihrem Können, Wissen, ihren finanziellen Mitteln und Verbindungen gezielt beitragen.
Zu einer Mitgliedschaft wird man aufgefordert
Es sind Frauen, die selbständig oder in einer verantwortlichen Stellung tätig sind. Zum offiziellen Clubleben gehört mindestens ein monatliches Treffen. Jeder Club hat darüber hinaus seine eigenen Aktivitäten.
Der internationale Zusammenhalt
Die Clubs einer Region sind in eine "Area" zusammengefaßt. Mehrere Areas bilden einen "District", von denen es weltweit 30 gibt. Die Gesamtinteressen von Zonta International vertritt und koordiniert ein internationaler Vorstand.
Von der Club- bis zur Weltebene nehmen die Amtsträgerinnen ihre Funktionen jeweils für zwei Jahre wahr. Dabei ist durch die Organisationsform sichergestellt, daß jedes Mitglied auf allen Ebenen an Wahlen und Entscheidungen beteiligt ist: Innerhalb der Areas, der Districte und auf Weltebene finden regelmäßig Treffen statt, bei denen Delegierte der Clubs für die Mitglieder sprechen.
Das wichtigste Treffen ist die alle zwei Jahre stattfindende „International Convention“. Hier werden von allen Clubs der internationale Vorstand gewählt und die Richtlinien für die weitere Arbeit festgelegt. Das Welttreffen 2006 fand in Melbourne/Australien statt, das nächste internationale Treffen findet in Rotterdam/Niederlande statt.
Gemeinsame Hilfsprojekte weltweit
Damit an Brennpunkten der Not und Benachteiligung wirksam und nachhaltig geholfen werden kann, beteiligen sich Zonta Clubs aus der ganzen Welt mit Spenden an ausgewählten Hilfsmaßnahmen. Vorrang haben Projekte, die Mädchen und Frauen zu besseren Lebensbedingungen verhelfen.
Hilfe zur Selbsthilfe
Von 1986 bis 1996 wurden kontinuierlich Selbsthilfeprojekte für Frauen in ländlichen Entwicklungsregionen von Afrika, Asien und Südamerika unterstützt. Partner war vor allem UNIFEM, der Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für die Frau. Für dieses Engagement wurde Zonta International 1993 von UNIFEM ausgezeichnet. Diese gezielte Projekthilfe erhielt 2,4 Millionen US-Dollar.
Hilfe für benachteiligte Mädchen
Von 1996 bis 1998 lief in Zusammenarbeit mit UNICEF ein Ausbildungsprojekt für schwarze Mädchen in Südafrika, deren Lebensweg bislang durch eine mangelhafte Schulausbildung vorgezeichnet ist. UNICEF erhielt 350.000 US-Dollar.
Kampf gegen Genitalverstümmelung
Seit 1998 setzt sich Zonta International gemeinsam mit UNICEF gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen in Burkina Faso ein. Bis zum Jahr 2000 hat UNICEF 350.000 US-Dollar erhalten.
Maßnahmen gegen Gewalt
1995 war der Start eines neuen, eigenständigen Service-Projektes, mit dem Zonta International dazu beitragen will, die Gewalt gegen Frauen und Kinder weltweit zu bekämpfen.
Beispiele früherer internationaler Hilfsprojekte
Direkthilfen für ungarische Flüchtlinge, Unterkünfte für staatenlose Ausländer, Ausbildungshilfen für weibliche Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten, mobile Krankenstationen in Ghana, Sozialstationen in Kolumbien, Brunnen in den Dürrezonen von Sri Lanka.
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